Update: Ver­kehrs­in­for­ma­tio­nen für den Rad­ver­kehr

Diese Infor­ma­ti­on sahen Auto­fah­rer heute, die über die B83 nach Hameln gefah­ren sind.

Es ist jetzt ziem­lich genau einen Monat her, dass ich die Stadt­wer­ke Hameln gefragt habe, ob man die Ver­kehrs­in­for­ma­ti­ons­sys­te­me am Orts­ein­gang nicht für Sicher­heits­hin­wei­se mit Bezug auf den Rad­ver­kehr nutzen könne.

Nach sehr kurzer Zeit habe ich tat­säch­lich die posi­ti­ve Ant­wort erhal­ten, dass man diese Anre­gung gerne auf­grei­fen und die Anzei­ge­ta­feln ab März ent­spre­chend schal­ten würde.

Hin und wieder habe ich mal vor Ort nach­ge­schaut, und heute habe ich zum ersten Mal einen der vor­ge­schla­ge­nen Texte live und in Farbe an der B83 / Fisch­be­cker Land­stra­ße gese­hen.

Daher kann ich hier nun das Ergeb­nis prä­sen­tie­ren und möchte mich auch an dieser Stelle noch mal ganz herz­lich bei den Hamel­ner Stadt­wer­ken für die unbü­ro­kra­ti­sche Umset­zung bedan­ken!

Ver­kehrs­in­for­ma­tio­nen für Rad­ver­kehr nutzen

Der­zei­ti­ge Anzei­ge

Wer schon mal mit dem Auto auf einer der Bun­des­stra­ßen B1, B83 oder B217 nach Hameln hinein gefah­ren ist, dem sind sicher irgend­wann die digi­ta­len Ver­kehrs­in­for­ma­ti­ons­sys­te­me auf­ge­fal­len, die am Orts­ein­gang am Stra­ßen­rand stehen und die gelb auf schwarz hin und wieder Ver­an­stal­tun­gen bewer­ben oder oft ein­fach nur »Fair im Ver­kehr« oder ähn­li­che Stan­dard­tex­te anzei­gen.

Bei­spiel aus Berlin (Foto: VIZ Berlin)

Heute auf Twit­ter habe ich gese­hen, dass die Ver­kehrs­in­for­ma­ti­ons­zen­tra­le Berlin eine meiner Mei­nung nach sehr gute Idee spon­tan umge­setzt hat:

Sie nutzt die Info­sys­te­me unter ande­rem, um Auto­fah­rer vor typi­schen Feh­lern im Umgang mit Rad­fah­ren­den zu bewah­ren, indem sie auf kor­rek­tes Ver­hal­ten hin­weist, z.B. beim Über­ho­len 1,5m Abstand zu halten, auf­merk­sam beim Öffnen von Auto­tü­ren zu sein und beim Abbie­gen den Schul­ter­blick nicht zu ver­ges­sen.

Die Ber­li­ner Sys­te­me schei­nen etwas brei­ter zu sein und eine höhere Auf­lö­sung zu haben, ich habe daher ein­fach mal die Texte ent­spre­chend ange­passt, damit sie auf den Hamel­ner Sys­te­men ange­zeigt werden können.

Eigene Vor­schlä­ge

Den Vor­schlag habe ich vorhin an die Stadt­wer­ke Hameln geschickt und bin gespannt, ob sich so etwas hier auch umset­zen lässt, der Auf­wand dürfte ja eigent­lich über­schau­bar sein.

Bei­spiel aus Berlin (Foto: VIZ Berlin)

Gerade erst war in der Presse zu lesen, dass ein Schü­ler auf der Grö­nin­ger Straße von einer sich öff­nen­den Auto­tür erfasst wurde und ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert werden musste.

Wenn sich solche gefähr­li­chen Situa­tio­nen mit wenig Auf­wand ver­mei­den ließen, indem man Auto­fah­re­rIn­nen an eigent­lich selbst­ver­ständ­li­che Regeln erin­nert, die in jeder Füh­rer­schein­prü­fung abge­fragt werden, wäre das meines Erach­tens eine sinn­vol­le Nut­zung der Ver­kehrs­in­for­ma­ti­ons­sys­te­me, ins­be­son­de­re wenn auf diesen ohne­hin gerade keine Ver­an­stal­tung bewor­ben wird.